Wissenschaft & Forschung

Warum sich die überdüngte Ostsee so schwer erholt

Forschende des IOW zeigen in einer umfassenden Zusammenschau, wie Nährstoffaltlasten, interne Stoffkreisläufe und Klimaerwärmung zusammenwirken, so dass Maßnahmen gegen Eutrophierung nur verzögert greifen. Gleichzeitig sehen sie Ansatzpunkte für wirksames Ostsee-Management.

Unterschätztes Kielwasser: Schiffsverkehr sorgt für mehr Wirbel in der Ostsee als gedacht

Eine Studie des IOW und der CAU zeigt erstmals, dass Kielwasser-Verwirbelungen großer Schiffe in stark befahrenen Gebieten der westlichen Ostsee sowohl die Wasserschichtung deutlich verändern als auch zu markanten Erosionen am Meeresgrund führen.

CDRatlas: Wegweiser für CO2-Entnahmemethoden im Meer und an Land

Wie lässt sich CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen? Welches Vorgehen ist dabei realistisch, sinnvoll und verantwortbar? Antworten darauf liefert ab sofort der Carbon Removal Atlas (CDRatlas).

Ausbaggern von Sand und Schlick hat Folgen für die Nordsee

Durch Sandabbau und das Deponieren von Hafenschlick werden in den Küstengewässern der Nordsee jährlich 200 Millionen Tonnen Sediment umgelagert. Hereon-Forscher ermitteln erstmals das Ausmaß von Baggertätigkeiten an der Küste.

 

Ausschreibung Preis Stiftung Deutscher Küstenschutz

Die Stiftung Deutscher Küstenschutz schreibt auch in 2026 die Bewerbung für hervorragende Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten aus. Bewerbungen können bis 01.04.2026 eingereicht werden.

Forschungseisbrecher Polarstern bricht auf ins antarktische Weddellmeer

Ein internationales Forschungsteam untersucht den Einfluss des Klimawandels auf die Artenvielfalt in der Antarktis. Die Expedition findet unter der Leitung der Universität Rostock statt.

Europaweite Moor-Emission doppelt so hoch wie geschätzt: Hotspot-Karte zeigt, wo Schutz und Wiedervernässung besonders wirksam sind

Entwässerte Moore in der EU stoßen jedes Jahr rund 232 Megatonnen CO₂-Äquivalent aus – und damit fast doppelt so viel, wie die EU-Mitgliedsstaaten bislang beim UN-Klimarahmenübereinkommen angegeben haben. Forschende der Universität Greifswald haben erstmals eine hochauflösende Karte der Treibhausgas-Emissionen entwässerter Moore erstellt.

Meeresspiegelanstieg bedroht Nordseeküste

Eine neue Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon zeigt, dass die meisten Tidebecken in der Deutschen Bucht nicht mehr über ausreichend Sedimente verfügen, um den Anstieg des Meeresspiegels auszugleichen.